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VISA UND PÄSSE
Brasilien verfolgt eine Politik der Gegenseitigkeit: Bürger eines Staates, in denen Brasilianer visumpflichtig sind, müssen nun bereits vor der Abreise in ihren Land ein brasilianisches Visum beantragen. Bürger der USA und Frankreich gehören dazu. Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreich brauchen wenn sie als Touristen einreisen kein Visum.

Der Reisepass muss mindestens sechs Monate gültig sein. Bei der Einreise nach Brasilien erhält man einen Stempel mit dem Touristenvisum, das 90 Tage gültig ist. Dieses Visum kann einmal um weitere 90 Tage verlängert werden, so dass man als Tourist insgesamt 180 Tage im Land bleiben kann. Für diese Verlängerung muss man sich an die Einwanderungsbehörde der Bundespolizei wenden. Zeitlich begrenzte Visa werden an Ausländer ausgegeben, die in Brasilien arbeiten oder auf Geschäftsreisen dort unterwegs sind. Damit ist eine längere Aufenthaltsgenehmigung verbunden als mit dem Touristenvisa.

GESUNDHEIT
Brasilien verlangt normalerweise kein Gesundheits oder Impfzeugnis für die Einreise. Sollten sie Kinder in Ihrer Begleitung haben, ist eine Schutzimpfung gegen Kinderlähmung dringend anzuraten. Falls Sie planen, sich in den Dschungel oder Sumpfgebieten in Amazonien oder dem Pantanal im Bundesstaat Mato Grosso aufzuhalten, ist zu Ihrer eigenen Sicherheit eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Außerdem sollten Sie in diesen Gebieten an Malariaprophylaxe denken.

Es gibt zwar keinen Impfstoff gegen Malaria, doch einige Medikamente, die zumindest für die Dauer der Einnahme einen gewissen Schutz bewirken. Trinkwasser: Trinken Sie in Brasilien nie Leitungswasser. Obwohl das Wasser in den Städten mitunter sogar stark gechlort ist, filtern auch Brasilianer zu Hause ihr Wasser.

Sonnenschutz: Unterschätzen Sie die tropische Sonne nicht. Am Meer weht meist eine angenehme Brise, so dass man am Strand oft erst zu spät bemerkt, wie man in der Sonne röstet. Vermeiden Sie zunächst die heißesten Stunden des Tages, und beginnen Sie mit kurzen Sonnenbädern. Achten Sie auf Ihre haut und cremen Sie sich nach dem Bräunen mit einer Feuchtigkeitscreme ein.

KLEIDUNG
Die Brasilianer sind sehr modebewusst, aber sie kleiden sich mit Vorliebe salopp. Welche Art der Kleidung Sie für Ihre Reise einpacken, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie Sie Ihren Urlaub gestalten wollen. In São Paulo ist man elegant, in kleineren Städten in Inneren des Landes eher konservativ. Wenn Sie in ein Quartier im Urwald gehen, sind robuste Kleider und Stiefel angebracht. Manche Restaurants in den Geschäftsvierteln der großen Städten sehen ihre männlichen Gäste nicht gern ohne Krawatte. In anderen Restaurants gibt es keine derartigen Vorschriften. Je weiter Sie in den Norden Brasiliens kommen, desto unüblicher sind Anzug und Krawatte. Kurze Hosen – sowohl für Frauen als auch für Männer – sind fast überall akzeptabel, vor allem natürlich in Strandnähe, doch in der Innenstadt trägt man sie normalerweise nicht.

In den meisten Kirchen und Museen hat man mit Shorts keinen Zutritt, und auch die traditionellen Gafierta – Tanzhallen lassen kein Kurzbehosten, vor allem Männer, ein. Vergessen Sie nicht, Ihren Badeanzug einzupacken ! Oder kaufen Sie einen Tanga – die winzige brasilianische Version des Bikinis – für sich selbst oder als Mitbringsel.

Wie auch immer ausländische Touristen gekleidet sein mögen, die Brasilianer haben die Gabe, sie bereits aus einem Kilometer Entfernung zu erkennen. Wenn Sie in den Süden des Landes, in die Berge oder auch nur im Winter nach Sao Paulo reisen, kann es sehr frostig werden. Wie bei jeder Reise ist es vernünftig, ein Paar bequeme Schuhe mitzunehmen.

ZOLLBESTIMMUNGEN
Bereits im Flugzeug erhalten Sie ein Formular für die Zollerklärung. Wie auch in den meisten anderen Ländern werden Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, Pflanzen, Früchte und Samen konfisziert. Geschenke dürfen den Wert von 100 US$ nicht übersteigen. Zollfrei sind zudem: 25 Zigarren, 400 Zigaretten, 280g Parfum und 2 Liter alkoholischer Getränke.

Brasilien hat sehr strenge Bestimmungen für die Einfuhr von Computern. Bei der Einreise müssen Sie Ihre Geräte registrieren lassen und sie bei der Ausreise wieder vorweisen. Elektronische Geräte deren Wert 300 US$ nicht übersteigt, können Sie mit einem Touristenvisum ohne Registrierung ins Land einführen und dürfen Sie als Geschenke zurücklassen.

UNTERKUNFT
Motels: für Paare, die ihren beengten Wohnverhältnissen stunden- oder auch tageweise, z.B. am Wochenende, entfliehen und in häufig extravagant-luxuriösem Rahmen mal so richtig ausspannen möchten, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen. Häufig erinnert das Dekor an Hollywood - der gestalterischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gerade in den Außenbezirken der Städte scheint das Motto zu gelten: je kitschiger, desto besser. Damit wir uns nicht mißverstehen: brasilianischen Motels haftet nichts Anrüchiges an, und mit Prostitution haben sie rein gar nichts zu tun. Nur in Nordostbrasilien erinnert bisweilen noch eine kleine rote Lampe am Eingang an den ehemaligen Zweck dieser Etablissements.

Hotels: quarto bezeichnet ein Einzelzimmer, teils mit Etagendusche, apartamento ein Doppelzimmer mit Bad und WC; letzteres ist daher teurer. Bei neunzig Prozent der Hotels ist das Frühstück im Preis inbegriffen. Auch Handtücher werden praktisch immer bereitgelegt, selbst in den einfacheren Absteigen.

Jugendherbergen (albergues de juventude): fast ausschließlich im Küstenstreifen zwischen Fortaleza und Salvador da Bahia im Nordosten, zwischen Vitória/Belo Horizonte und Sâo Paulo im Südosten sowie zwischen Blumenau und Pôrto Alegre im Süden gelegen. Rund 6 US-$ pro Übernachtung (mit Frühstück) einplanen. Die meisten brasilianischen Jugendherbergen verfügen über etwa fünfzig Betten, sind recht komfortabel und bleiben rund um die Uhr geöffnet, weshalb man auch schon mal bis in die frühen Morgenstunden tanzen kann.

Pousadas: verfügen über Gästezimmer gehobenen oder gar höchsten Komforts in familiärer Atmosphäre. Das Richtige also für alle, denen an Kontakten gelegen ist und die ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis zu schätzen wissen.

STROMVERSORGUNG
Nicht einheitlich geregelt in Brasilien: in Rio und Sâo Paulo kommen 110V Wechselstrom (60 Hz) aber auch 220V aus der Steckdose, in Brasília 220 V Wechselstrom (60 Hz), in Salvador, Manaus und Curitibá 127 V (60 Hz). Wir raten im übrigen zur Mitnahme eines Universaladapters.

TRINKGELD
Trinkgeld ist in der Regel im Bedienungsaufschlag der Rechnung enthalten. Zusätzlich werden etwa 10 % erwartet. Zimmerservice, Gepäckträger usw. 1-2 US$.

MIT DEM AUTO
In den größeren Städten haben die internationalen Autoverleihfirmen Avis und Hertz Niederlassungen. Die beiden größten brasilianischen Ketten sind Localiza und Nobre. Es gib auch überall kleinere Unternehmen. Manche Firmen haben einen pauschalen Tagessatz, während andere pro Kilometer abrechnen. Die bekannten internationalen Kreditkarten werden akzeptiert. Kleinere unternehmen verlangen einen Aufpreis, wenn Sie das Auto in einer Stadt mieten und in einer anderen wieder zurückgeben. Autofahren in Brasilien ist für Europäer das reine Chaos. Die Fahrer in Rio sind besonders berüchtigt für ihr wahnwitziges Spurenwechseln, Rasen und Missachten von Fußgängern und anderen Autos. Fahren Sie defensiv und rechnen Sie mit allem !

BUSSE
Da nur ein kleiner Prozentsatz der Brasilianer sich ein eigenes Auto leisten kann, werden die öffentlichen Verkehrsmittel sehr viel benutzt. In den größeren Städten gibt es Spezialbusse mit Air – condition, die zwischen den Wohngegenden und den Geschäftsvierteln in Zentrum verkehren. Die Rezeption Ihres Hotels ist Ihnen mit Auskünften über Busrouten sicherlich behilflich, aber die meisten Hotels raten ihren Gästen davon ab, andere als die Spezialbusse zu nehmen. Auch bei hellem Tageslicht finden in überfüllten Bussen Diebstähle statt, Wenn Sie gerne mit den öffentlichen Bussen fahren, vermeiden Sie zumindest die Stoßzeiten. Tragen Sie keine Wertgegenstände bei sich, halten Sie Ihre Umhängetasche vor sich und lassen Sie Ihren Fotoapparat in der Tasche.

SPEZIALITÄTEN
Ein Land, das so groß und vielfältig ist wie Brasilien, hat natürlich auch seine regional unterschiedlichen kulinarischen Spezialitäten. Außerdem haben die Einwanderer die brasilianische Küche sehr beeinflusst: In einigen Gebieten im Süden merkt man den deutschen Einfluß, die italienischen und japanischen Einwanderer haben die Küche in São Paulo geprägt. Einige der typischen brasilianischen Gerichten stammen aus der portugiesischen und afrikanischen Küche.

Das Mittagessen ist die umfangreichste Mahlzeit des Tages, und vielleicht werden Sie sogar – in Anbetracht des heißen Klimas – ein wenig zu schwer finden. Zum Frühstück trinkt man Milchkaffee (cafe com leite) und ißt Brot oder manchmal Früchte dazu. Das Abendessen wird oft sehr spät eingenommen. Obwohl man im allgemeinen keine große Vielfalt an Kräutern benutzt, ist die brasilianische Küche wohlschmeckend gewürzt und auch nicht scharf – mit Ausname einiger stark gewürzter Gerichte in Bahia. Als Nationalgericht (wenn man es auch nicht überall im Land findet) gilt die Feijoada, die aus schwarzen Bohnen und verschiedenen getrockneten, gesalzenen oder geräucherten Fleischstücken zubereitet wird. Die Feijoada ist in Rio de Janeiro das traditionelle Mittagessen an Samstagen. Man serviert sie completa, das heißt mit weißem Reis, fein geschnittenen Kohl (couve), in Butter geröstetem Maniokmehl (farofa) und Orangenscheiben.

Feijoada: Brasilianisches Nationalgericht, typisch vor allem für Rio, jedoch afrikanischer Herkunft. Die Feijoada besteht aus gekochten Bohnen, Schweinsohren, -füßen und Schweineschwanz sowie Speck, Würstchen und Gemüse; dazu kommen Maniokmehl (Farofa), Reis, Kohl und Orangenscheiben. Zum Ganzen paßt dann eine scharfe Soße. Dieses Gericht wird gerne samstagnachmittags in Begleitung einer Caipirinha im Freundeskreis serviert.

Vatapá: Eines der Vorzeigegerichte in der Gegend um Bahia, jedoch auch in ganz Brasilien verbreitet. Nach Ansicht der kompetentesten brasilianischen Gastronomen könnte das Vatapá für sich allein schon den kulinarischen Ruhm des Landes bestreiten!

Tutu: Püree aus Bohnen und Maniok. Tutu ist eine Spezialität aus Minas Gerais. In Pará findet man eher ein Püree aus Maniokmehl, Açai genannt.

Reis mit Garnelen: In Maranhâo.

Buchada de Carneiro: Die Krönung der Kochkunst in Pernambuco. Gefüllter Schafsmagen, Kutteln und Innereien, in scharfem Ragout oder im eigenen Sud gekocht.

Churrasco: In ganz Brasilien sehr beliebt. Es handelt sich um einen in Essig eingelegten, mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Majoran gewürzten Fleischspieß, der über dem Holzkohlengrill geröstet wird.

Pacoça: Frisches oder getrocknetes Fleisch, das gebraten, in Stücke geschnitten und dann im Mörser zerstoßen und mit Maniokmehl vermischt wird.

Cozido: Ragout, ähnlich dem nordafrikanischen Kuskus; insgesamt abwechslungsreicher als der portugiesische Cozido.

Oder auch die Tapioca-Pfannkuchen versuchen, serviert mit geraspelter Kokosnuß und Schmelzkäse. Ein vorwiegend in Olinda aufgetischter Leckerbissen. Tapioka wird übrigens aus der Maniokwurzel gewonnen.


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