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Das zweifellos größte Naturwunder Südbrasiliens und vielleicht des ganzen Landes ist Foz do Iguaçu, eine gigantische Reihe von Wasserfällen, die etwa 650 km von Curitiba entfernt an der Grenze zu Paraguay und Argentinien durch eine Schlucht auf den Fluß Iguaçu hinabstürzen. Insgesamt 275 Wasserfälle donnern einen 3 km breiten Abgrund hinab und erzeugen dabei einen immerwährenden, mit ewigem Regenbogen geschmückten Sprühnebel. All dies inmitten eines subtropischen Waldes, dessen grüne Pracht dieses ungezähmte Naturschauspiel mit einer Aura des Ursprünglichen umgibt. Im Herzen dieses unvergesslichen Platzes der Teufelsrachen, wo 14 einzelne Wasserfälle mit ohrenbetäubendem Getöse und dichten Nebelschwaden gemeinsam die 90 m hohen Felsen hinabstürzen.
Ein schmaler Steg führt zur unteren Steilstufe der Wasserfälle. Dort angekommen, sind Sie umgeben von tosendem Wasser, Nebel und spritzender Gischt, dem Grün des Dschungels, entwurzelten Bäumen und einem halbkreisförmigen Regenbogen.
Die Iguaçu Wasserfälle gehören zum gleichnamigen Nationalpark, der zur Hälfte zu Brasilien und zur anderen zu Argentinien gehört. Ein Ausflug auf die argentinischen Seite erfordert kein Visum.
Fotografen sollten die brasilianische Seite an besten morgens und die argentinische abends besuchen. Will man die Wasserfälle in ihrer vollen Pracht bewundern, so sollte man den Januar oder Februar wählen.
TIP! - Urlaub in Foz do Iguaçu:
Hotelbuchung
Eine atemberaubende Sicht auf dieses Schauspiel bieten Hubschrauber an.
Einen noch besseren Ausblick hat man bei der Macuco-Boot-Safari.
Diese eineinhalbstündige Tour beginnt mit einer Fahrt durch den Dschungel in offenen, von Jeeps gezogenen Wagen, die langsam in die Schlucht hinabfahren. Dort kann man in einem natürlichen Becken unterhalb der Wasserfälle schwimmen. Dann geht es im Boot weiter bis zum Rand des hinabdonnernden Wassers.
Weitere Infos unter: http://www.fozdoiguacu.pr.gov.br
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