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São Paulo

São Paulo stellt nach Mexico-Stadt und Tokio den drittgrößten Ballungsraum der Erde dar. In Groß-São Paulo leben heute in etwa 20 Millionen Menschen. Die Stadt verdankt ihren Aufstieg dem Kaffeeanbau und der dadurch bedingten Kapitalakkumulation, die die Industrialisierung ermöglichte. Der Zuzug entwickelte sich dramatisch und hält - vermindert - weiter an - mit ihm all die Probleme, die damit verbunden sind.

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São Paulo war vor allem das Ziel von Zuwanderern aus dem Nordosten Brasiliens, wo sowohl der trockenheitsgeplagte Sertão des ländlichen Landesinneren als auch - in einer späteren Phase - die überfüllten und wenig Arbeitsmöglichkeiten bietenden Küstenstädte die Abwanderungsgebiete waren. Ziel der Binnenwanderung war zunächst der Kaffeeanbau im südostbrasilianischen Nachbarstaat Paraná, von wo nach Ende des dortigen Kaffeebooms seit Ausgang der 60er Jahre eine Abwanderung vor allem auch in die Metropole São Paulo erfolgte. Wunschziel der Migranten aus dem Nordosten, sowie später verstärkt der aus dem Südosten, war es jedoch, bei der schnell expandierenden Industrieentwicklung oder in der blühenden Baubranche einen Arbeitsplatz zu finden. Seit den 80er Jahren trägt das natürliche Wachstum deutlich mehr zum Bevölkerungszuwachs bei als die Zuwanderung. Diese Entwicklung ist trotz abnehmender Geburtenraten durch den hohen Anteil jüngerer Stadtbevölkerung bedingt, den die jetzt zurückgehende Zuwanderung mit sich gebracht hatte.
São Paulo
Der alte Stadtkern auf dem Terrassensporn zwischen den Bächen Anhangabaú und Tamanduateí, die in den Rio Tietê münden, ist längst verschwunden. Das Gebiet zwischen der Praça da Sé mit der Kathedrale und dem Largo São Bento wurde bereits seit den 20er Jahren völlig von großen öffentlichen und privaten Gebäuden überformt, von denen das Martinelli-Hochhaus - beim Bau 1929 mit 30 Stockwerken das höchste Gebäude Lateinamerikas - und das ehemalige Gebäude der Staatsbank von São Paulo lange Zeit die durch die Hügellage betonte.City dominierten (Wilhelmy/Borsdorf 1985). Die Stadt, die sich bis 1881 kaum über diesen alten Stadtkern mit seinen unregelmäßig angelegten, engen Straßen hinaus entwickelt hatte, hat sich seither in gewaltigen Schüben vom Stadtkern nach außen nahezu ringförmig entwickelt (bis Ende der 40er Jahre) und dann bis Mitte der 60er Jahre eine enorme Flächenexpansion erlebt, mit Stoßkeilen nach Westen, Osten und Südosten, wo sich in Nachbarschaft des Munizips São Paulo hochindustrialisierte Städte schnell entwickelten (Santo André, São Bernardo do Campo, São Caetano do Sul: "ABC-Städte"). Die Ausdehnung der überbauten Fläche erfolgte in den letzten 30 Jahren dann vor allem entlang der Verkehrsachsen sowie stark zerfasert in Restflächen und räumlichen Nischen.
Favela in São Paulo
In den 40er Jahren entstanden während der starken Zuwanderungsphase in Zentrumsnähe, im Osten und Süden von São Paulo die ersten Elendsviertel (favelas). Seit den 60er Jahren stieg die Zahl dieser Marginalsiedlungen rasch an. Heute sind die favelas über weite Teile der Stadtregion verstreut, konzentrieren sich aber insbesondere im Süden (48 % der favela-Bewohner) bzw. Südosten in Diadema und São Bernardo do Campo. Anfang der 90er Jahre zählte São Paulo 800.000 favela-Bewohner; 3 Mio. Menschen lebten in cortiços und weitere 2,4 Mio. lebten unter prekären Wohnbedingungen (Fechio/Maricato 1992), 65 000 waren obdachlos (Emplasa 1994). Während in São Paulo - im Gegensatz zu Rio de Janeiro - die favelas im Vergleich zu den cortiços traditionell eine untergeordnete Rolle spielten, nahm die Zahl der favela-Bewohner seit den 8Oer Jahren rascher zu als die der cortiços. Die größte favela, Heliópolis, zählt 35 000 Bewohner und 8000 Hütten. Im Jahr 1994 lebten etwa 19% der Paulistas in favelas oder cortios (Jacobi/Teixeira 1996). Die hygienischen Bedingungen dieser Quartiere sind aufgrund fehlender oder mangelhafter Abwasser- und Müllentsorgung und prekärer sanitärer Einrichtungen oft extrem schlecht, die Säuglingssterblichkeit ist hoch, Infektionskrankheiten sind häufig.

Die Metropolitanregion São Paulo ist nicht nur das führende Wirtschaftszentrum Brasiliens, sondern auch der größte industrielle Ballungsraum Lateinamerikas und der bedeutendste Industriestandort der Dritten Welt. In Grande São Paulo werden 17,4% des brasilianischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet, der Anteil am BIP des Staates São Paulo, der ein Drittel des gesamten brasilianischen BIP produziert, beträgt 53,4 % (EMPLASA 1995). Der Großraum São Paulo stellt 30 % des industriellen Produktionswerts Brasiliens und etwa ein Drittel aller Industriebeschäftigten des Landes. São Paulo, das bereits seit den 20er Jahren die führende Industrieagglomeration Brasiliens war, hatte diese Position aufgrund seiner industriellen Standortgunst und im Rahmen der importsubstituierenden Industrialisierung bis Anfang der 60er Jahre enorm ausgebaut, als 74 % der nationalen industriellen Wertschöpfung in der Metropole São Paulo erfolgten und der Fahrzeugbau dort sogar mit 82 % eine hypertrophe Konzentration erlebte. In den 70er Jahren brachte das sogenannte brasilianische "Wirtschaftswunder" mit dem wachstumsorientierten wirtschaftlichen Entwicklungsmodell einen Verstärkungs- und Konsolidierungseffekt.

Die chaotische Verkehrssituation und die damit verbundenen Umweltverschmutzung belasten die Bürger dieser enormen Stadt sehr, dadurch kommt es auch sehr oft zu bedingten Atembeschwerden. São Paulo ist bis heute immer noch eine sehr anziehende Stadt, wenngleich es für gerade viele unqualifizerte Arbeitnehmer kaum noch Chancen gibt.

Weitere Infos unter: http://www.saopaulo.sp.gov.br/


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