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Spinnenaffe

SpinnenaffeBrachyteles arachnoides

Die Ordnung der Herrentiere (Primates) ist eine recht vielgestaltige Säugetiergruppe. Das Artenspektrum reicht von den urtümlichen Spitzhörnchen, Lemuren und Koboldmakis bis hin zu den eigentlichen «Herren des Tierreichs» - dem Schimpansen, Zwergschimpansen, Gorilla, Orang-Utan und Menschen. Die meisten der rund 200 Herrentier-Arten gehören aber den Affen im engeren Sinn (Unterordnung Simiae) an, die sich aus den afrikanischen und asiatischen Altweltaffen oder «Schmalnasen» (Catarrhina) und den süd- und mittelamerikanischen Neuweltaffen oder «Breitnasen» (Platyrrhina) zusammensetzen.

Bei den Neuweltaffen unterscheidet man zwei Familien: die Krallenaffen (Callithricidae) mit durchwegs hörnchengrossen Formen (z.B. Marmosetten, Löwenäffchen, Tamarins) und die Kapuzinerartigen (Cebidae) mit allen grösseren Arten (z.B. Brüllaffen, Totenkopfäffchen, Wollaffen). Zu den Kapuzinerartigen gehört auch der seltene Spinnenaffe (Brachyteles arachnoides), von dem hier die Rede sein soll.

Wipfelbewohner mit fünf Gliedmassen

Der Spinnenaffe ist der weitaus grösste Neuweltaffe. Er erreicht ein Gewicht von 14 bis 18 kg und eine Gesamtlänge von 90 bis 125 cm. Davon entfallen allerdings fast 60 Prozent (50 bis 70 cm) auf seinen sehr beweglichen Greifschwanz. Tatsächlich handelt es sich um den längsten und kräftigsten Schwanz aller Herrentiere. Diesen hochentwickelten Greifschwanz vermag der Spinnenaffe genauso geschickt zu gebrauchen wie seine Arme und Beine; er hat die Bedeutung einer fünften Gliedmasse.

Der Spinnenaffe ist ein strikter Waldbewohner. Beinahe sein ganzes Leben lang hält er sich hoch oben in den Wipfeln der Bäume auf und klettert nur sehr selten auf den Erdboden hinunter. Er ernährt sich vorwiegend von Blättern aller Altersstadien, nimmt aber gern auch Früchte und Blüten zu sich.

Ähnlich wie die altweltlichen Gibbons bewegt sich der Spinnenaffe vorwiegend als Hangler durch die Kronen der Urwaldbäume. An seinen Armen und am Schwanz hängend schwingt er sich elegant von einem Ast zum anderen. Als Anpassung an diese besondere Fortbewegungsart sind seine Hände hakenförmig verlängert, und die beim Hangeln unnötigen oder gar hinderlichen Daumen sind rückgebildet. Der wissenschaftliche Name des Spinnenaffen weist auf diese Eigenheiten im Körperbau hin: Brachyteles heisst «kurzer Daumen», arachnoides bedeutet «spinnenartig» und nimmt bezug auf die spinnenhafte Gestalt des Affen mit seinen fünf überlangen Gliedmassen.

Der Greifschwanz ist nicht nur bei der Fortbewegung sehr dienlich, sondern auch bei der Nahrungssuche. Mit ihm kann der Spinnenaffe Nahrungsdinge ergreifen, die ausserhalb der Reichweite seiner kürzeren Arme liegen. Zudem vermag er sich - trotz seines grossen Gewichts - mühelos im dünnen Gezweig der Baumkronen-Peripherie herumzubewegen, da er dank dieser fünften Gliedmasse über eine zusätzliche Möglichkeit der Verankerung und Gewichtsverteilung verfügt.

Spinnenaffen leben in Gruppen von 20 bis 30 Tieren, deren Wohngebiet eine Grösse von mehreren Quadratkilometern aufweist. Obschon Spinnenaffen-Gruppen in der Regel mehrere erwachsene Männchen umfassen, sind Streitigkeiten selten. Das Gruppenleben ist im allgemeinen sehr harmonisch. Die Weibchen bringen etwa alle zwei bis drei Jahre ein einzelnes Junges zur Welt, welches im Alter von rund zehn Monaten selbständig wird.

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