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Brasil - [Alles] Brasilien - ein Land der Superlative
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Nachrichten, Informationen und Tipps über Brasil

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[AllesBrasilien - ein Land der Superlative
Wer gern reist, träumt oft von weit entfernten Zielen und exotische Länder wie Neuseeland, Australien, Dubai und auch Brasilien steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste. Während es über die erstgenannten Länder recht viele Informationen gibt, erfährt der Europäer über das südamerikanische Land Brasilien nur wenig. Die Berichte reduzieren sich meist auf den Karneval in Rio und es werden freudig tanzende Menschen gezeigt. So entsteht der Eindruck, dass das fünftgrößte Land der Erde in der Hauptsache aus Rio de Janeiro besteht.

Doch dem ist nicht so, denn Brasil, so die portugiesische Bezeichnung des Landes, bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, eine große Anzahl bevölkerungsreicher Städte, freundliche Menschen und seine Lage in Südamerika machen das Land zu einem der attraktivsten Reiseziele. 195 Millionen Brasilianer teilen sich eine Fläche von 8,5 Millionen Quadratkilometern und das Land nimmt damit 47 Prozent der Fläche Südamerikas ein. Brasilien ist rund 28 Mal so groß wie Deutschland und grenzt an alle anderen südamerikanischen Staaten außer Chile und Ekuador.

Zentrale Themen - Einreise, Geld und Sicherheit
Wer nicht länger als drei Monate in Brasilien bleiben möchte, braucht kein Visum, sondern reist als deutscher Staatsangehöriger mit seinem noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass ein. Normalerweise erhält der Reisende einen Touristenstempel, welcher 30 Tage Gültigkeit hat. Sollte ein längerer Aufenthalt bis zu 90 Tagen geplant sein, muss dies nur erklärt werden und ein anderer Stempel ziert das Dokument. Kinder brauchen ab Juni 2012 einen eigenen Kinderreisepass. Der Eintrag im Reisepass der Eltern wird dann nicht mehr anerkannt. Sehr empfehlenswert ist ein Nachweis über eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber.

In Brasilien wird mit dem brasilianischen Real bezahlt und für einen Euro bekam man im Dezember 2011 etwa 2,39 Real. Euro und US-Dollar sind gern gesehene Währungen, allerdings sollten wegen der Sicherheit in erster Linie Kreditkarten wie VISA, Maser Card oder American Express für Bargeldabhebungen genutzt werden. Es empfiehlt sich auch etwas Bargeld oder Traveller-Schecks mitzuführen, um flexibel zu bleiben, denn in den großen Städten sind Geldautomaten zahlreich zu finden, eher selten hingegen auf dem flachen Land.

Generell werden Kreditkarten an vielen Stellen akzeptiert. Übrigens empfiehlt sich in Restaurants ein Trinkgeld von zehn Prozent, aber Achtung, manchmal wird dieses automatisch berechnet. Trinkgeld sollte lieber bar dem Kellner, der hier Garçom genannt wird, gegeben werden, denn manche Restaurantbesitzer gönnen ihren Angestellten das Trinkgeld nicht.

Vor allem wenn über Sao Paulo oder Rio de Janeiro gesprochen wird, kommt immer wieder das Thema Sicherheit zur Sprache. Wie überall auf der Welt gibt es in den großen Städten Kriminalität zu verzeichnen, doch Touristen provozieren nicht selten durch ihr Verhalten, dass zwielichtige Gestalten die Gunst der Stunde nutzen. Deshalb sollte wertvoller Schmuck am besten zu Hause oder im Hotelsafe bleiben. Bargeld sollte nur so viel mitgenommen werden, wie unbedingt nötig und dieses lässt sich sehr gut in Brustbeuteln oder Geldgürteln unterbringen.

Wenn möglich sollten Handtaschen im Hotel bleiben. Eine Kopie des Reisepasses reicht für unterwegs aus. Foto- und Videokameras um den Hals zu hängen kann gefährlich sein, denn die Diebe sind schnell. Demzufolge ist die Kamera besser in der Hand tragen. Überhaupt sollte ein respektvoller Abstand zu den Elendsvierteln, die hier Favelas genannt werden, gehalten werden, denn hier ist die Polizei oft machtlos oder gar nicht präsent.

Zeitzonen, Sprache und andere wichtige Informationen für den Aufenthalt in Brasilien
Das Land hat vier unterschiedliche Zeitzonen. Im Westen an der Grenze zu Peru in der Region Acre liegt Brasilien sechs Stunden hinter Deutschland zurück, in Zentralbrasilien in der Amazonasregion sind es fünf Stunden, im Nordosten bis hin zum Süden in der Region Maranhao bis zum Rio Grande beträgt der Zeitunterschied vier Stunden und in der Region Fernando de Noronha sind es drei Stunden. Natürlich unterscheidet sich die Zeitangabe durch die Sommer- und Winterzeit, denn auch in Brasilien werden im April und Oktober die Uhren umgestellt. Die Jahreszeiten sind entgegengesetzt zu denen in Deutschland. Wenn in Deutschland Winter ist, ist es in Brasilien Sommer, sodass Sonnenhungrige dem deutschen Winter entfliehen können.

Brasilien ist das einzige Land in Südamerika in dem Portugiesisch gesprochen wird. Allerdings unterscheidet sich das brasilianische Portugiesisch erheblich von dem in Portugal. Für Touristen empfiehlt es sich sehr, einige Sätze auf Portugiesisch zu lernen, denn Englisch ist nicht so verbreitet wie in Europa und wird meist nur in Großstädten gesprochen. Wer elektrische Geräte auf seiner Reise benutzen möchte, sollte einen Adapter dabei haben. Die Stromspannung ist in den jeweiligen Bundesstaaten unterschiedlich und liegt bei 120 oder 220 Volt.

Sollte sich der Reisende in Brasilien anrufen lassen wollen, muss der Anrufer die 0055 vorwählen, dann die Einwahl der Stadt ohne die Null und dann direkt die Nummer. Viel preiswerter und auch sehr üblich ist das Telefonieren per Internet. In Brasilien sind Internetcafés an jeder Straßenecke zu finden. Ausgestattet mit Kamera kann auf diese Weise mit den Lieben daheim gut kommuniziert werden. Die Kosten pro Stunde in einem Internetcafé belaufen sich auf 1,50 bis 2,50 Euro.

Reisen innerhalb Brasiliens
Während es der Deutsche gewöhnt ist, mit dem Auto in wenigen Stunden in die nächste Stadt zu reisen, bieten sich in Brasilien aufgrund der enormen Größe des Landes Inlandsflüge an. Das Inlandsflugnetz ist gut ausgebaut und mit der TAM betreibt das Land eine mit gutem Fluggerät ausgestattete Fluglinie. Die Flüge können bereits von Deutschland aus gebucht werden und es empfiehlt sich die Nutzung eines sogenannten Airpass. Wer mehr vom Land sehen will, nutzt am Besten die Überlandbusse. Diese Busse sind mit allem Komfort ausgestattet und es lohnt sich, die erste Klasse zu buchen. Diese ist mit großzügigen Liegesesseln ausgestattet und genießt einen besonderen Service. Es empfiehlt sich in jedem Fall die Sitzplätze vorzubuchen, denn Busse sind ein sehr beliebtes Verkehrsmittel.
Was unbedingt im Reisegepäck sein sollte
Da Brasilien über verschiedene Klimazonen verfügt, sollte je nach Planung der Reise an bestimmte Utensilien gedacht werden. Im Süden des Landes bringt das subtropische Klima hohe Luftfeuchtigkeit mit sich und von Dezember bis März regnet es häufig. Im Winter, also von Juni bis September, kann es recht kühl werden und warme Kleidung ist angebracht. Während es in der Region Amazonien das ganze Jahr über heiß und feucht ist, ist es im Pantanal von Mai bis September mit Temperaturen von über 40 Grad sehr heiß und ab Oktober beginnt die Regenzeit.
Bis März ist es dann sehr schwer, diese Region zu bereisen. Besonders empfehlenswert ist die Reise ins Pantanal von Juli bis Oktober, da dann die Tiere auf ihrem Weg zu den Wasserlöchern zu beobachten sind. Der Nordosten Brasiliens ist tropisch geprägt und das ganze Jahr über herrschen Temperaturen um die 25 Grad. Niederschlagsreich sind die Monate März bis August, doch die Temperatur fällt meist nicht unter 22 Grad.
Um in den verschiedenen Regionen mit ihren unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen für alle Situationen besten gewappnet zu sein, sollten leichte Kleidung aus Baumwolle, Kleidung mit langem Arm und langen Hosenbeinen, offene und geschlossene Schuhe im Reisegepäck nicht fehlen. In den Städten empfiehlt es sich modische Kleidung zu tragen, denn die Brasilianer legen darauf einen hohen Wert.
Keinesfalls zu vergessen sind diverse Mittel mit DEET gegen Mücken, eine gute Sonnenschutzcreme und auch der Kopf sollte unter allen Umständen mit einem Kappi oder einem Sonnenhut geschützt werden. Die Sonne hat hier eine andere Kraft als in Europa. In die Reiseapotheke gehören unbedingt Aspirin, Mittel gegen Durchfall, Pflaster und idealerweise eine Creme gegen Sonnenbrand. Sollte allerdings einmal etwas fehlen, ist dies auch kein Problem, denn alle Medikamente sind in brasilianischen Apotheken ebenfalls zu finden.

Von Rio de Janeiro bis Foz do Iguacu
Es ist fast unmöglich alle sehenswerten Regionen Brasiliens aufzuzählen, doch ein paar Anregungen sollen sich hier finden.

Wer nach Brasilien reist, sollte der Stadt Rio de Janeiro unbedingt einen Besuch abstatten. Während Sao Paulo die Industriemetropole ist, die ohne Frage ebenfalls einen Besuch wert ist, ist Rio de Janeiro eher die Stadt, wo die Leute das Leben genießen. Für Touristen sind die Copacabana und der Stadtteil der Reichen und Schönen Ipanema sehenswert. Natürlich muss der Zuckerhut besichtigt werden, doch nehmen den Reisenden vor allem die freundlichen Menschen gefangen. Von hier aus bietet sich ein Abstecher in das barocke Goldgräberstädtchen Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais an. Die im 17. Jahrhundert während des Goldrauschs gegründete Stadt bietet wunderschöne barocke Gassen sowie Museen und liegt in einer herrlichen Gegend. Besonders interessant ist der Besuch des Minendorfes Mariana. Nach diesem Erlebnis kann die weiter nördlich gelegene Stadt Belo Horizonte besucht werden.

Unbedingt besucht werden sollten die Wasserfälle von Foz do Iguacu, welche sich im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay im Westen des Landes befinden. Die Wasserfälle, welche ungefähr 2700 Meter breit und bis zu 80 Metern hoch sind, können sowohl von der brasilianischen Seite als auch der argentinischen Seite bewundert werden. Eine wunderbare und exotische Tier- und Pflanzenwelt mit Tapiren, bunten Schmetterlingen, Waschbären, Kaimanen, saftig grünen Bäumen, Lianen und herrlichen Orchideen beeindruckt ihre Besucher. Besonders sehenswert ist der Garganta del Diablo, der größte Wasserfall von Foz do Iguacu.

Der Amazonas und das Pantanal – Natur hautnah erleben
Wer Natur hautnah erleben möchte, kommt nicht nur in Foz do Iguacu auf seine Kosten, sondern muss auch die Amazonas-Region besuchen. Die „grüne Lunge“ wie das Gebiet genannt wird, bietet von Manaus aus herrliche Eindrücke in eine immer noch unberührte Natur. In den Dschungel einzutauchen, die Geräusche des Urwalds zu hören, die riesigen Wasseradern aus nächster Nähe zu erleben und die intakte Tierwelt zu erleben, sind Eindrücke, von denen der Reisende noch seinen Enkeln erzählen wird. Piranhas zu angeln, die Aras und Kaimane zu beobachten sowie Indianerdörfer zu besuchen geben der Reise in dieses Gebiet einen ganz besonderen Reiz. Der Amazonas kann natürlich auch mit einem komfortabel ausgestatteten Schiff erobert werden.

Ebenso erlebnisreich ist der Besuch des als Cowboy-Gebiets bekannten Pantanal. Dieses Sumpfgebiet hat eine außerordentlich hohe Konzentration wilder Tiere. Einen Jaguar in freier Wildbahn zu beobachten dürfte als absolutes Highlight dieser Reise gelten, aber auch Wanderungen in der Region, Kanufahrten und herrliche Reitausflüge sind sehr zu empfehlen.

Salvador de Bahia – Sonne, Strand und Meer
Für all jene, die dem Meer den Vorzug geben, bietet sich eine Reise nach Salvador de Bahia im Norden Brasiliens an. Die quirlige und gastfreundliche Stadt liegt direkt an einer Bucht namens Bahia de todos os Santos. Durch den Einfluss der afrikanischen Sklaven, welche im 17. Jahrhundert in dieses Gebiet gebracht wurden, hat diese Stadt einen ganz besonderen Charme. Daneben bieten sich romantische Fischerdörfer für einen Besuch an und eine besondere Attraktion sind neben den Kilometer langen Sandstränden die riesigen Schildkröten von Salvador.

Das Lebensgefühl Brasiliens genießen
An dieser Stelle ließen sich noch viele Naturschauspiele, Städte und Regionen benennen, die einen Besuch wert sind. Die Vielfalt Brasiliens ist unendlich, die Weite des Landes beeindruckend und die Menschen sind einfach liebenswert. Die Einflüsse vieler Einwanderer haben ganze Landstriche geprägt und so findet der Tourist eine bunte Mischung verschiedener Kulturen und Einflüsse aus der ganzen Welt. Von Millionenmetropolen bis zu einsamen Stränden und Urwäldern hat das südamerikanische Land alles zu bieten. Die Eindrücke dieser Reise wird der Globetrotter wahrscheinlich niemals vergessen.



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